SmartH2OEnergy

Smart Hydropower 2 supply mining Operations with sustainable Energy

Anlass und Motivation

Traditionell hat sich der Bergbau auf die fossilen Energieträger Diesel, Öl, Kohle und Erdgas verlassen, um seinen wachsenden Energiebedarf bei der Gewinnung und Aufbereitung von mineralischen Rohstoffen zu decken. Vor dem Hintergrund wachsender Treibhausgasemissionen, steigender Kraftstoffpreise und geringeren Margen werden Möglichkeiten gesucht, um „smarte“ Konzepte und Technologien zur Integration von Wasserkraft in Tagebaubetriebe und zur Weiternutzung nach Betriebsende zu entwickeln, zu bewerten und zu implementieren. Im Rahmen dieses Definitionsprojekts soll eine Vorauswahl an Konzepten getroffen und ein Partnerland mit dem größtmöglichen Potenzial identifiziert werden.

Mehrwert

Im Betrieb anfallende Prozesswässer und vorhandene Gewässer im Umfeld der Tagebaue können sinnvoll genutzt werden, um die Energieversorgung der Betriebe, zumindest in Teilen, nachhaltig zu gestalten.  Durch dieses Projekt werden auch angrenzende Kommunen profitieren, da sie ebenfalls mit Energie versorgt werden können, auch nach der Stilllegung der Bergbauaktivitäten.

Das Projekt basiert auf einer Kooperation der RWTH Aachen University, der Technischen Universität München und der Smart Hydro Power GmbH, München, sowie ausgewählten globalen Partnern.  

Arbeitspakete im SmartH2OEnergy-Projekt

Das Projekt ist thematisch in drei Arbeitspakete (AP) aufgeteilt:

  • AP1:      Entwicklung eines Bewertungssystems und Datenerhebung
  • AP2:      Entwicklung von Konzepten und Definition von Anforderungen
  • AP3:      Potential- und Risikoanalyse

Das MRE hat das Projekt initiiert und ist an allen Arbeitspaketen beteiligt. Die Förderung dieses Definitonsprojekts erfolgt über den DLR Projektträger.

Eckdaten

  • Level: National
  • Rolle: Projektleitung
  • Partner: 2
  • Volumen: 60.000€
  • Dauer: 6 Monate


Forschungsgruppe(n)