Beatrix-Konzession

Machbarkeitsstudie zur Steinkohlengewinnung oder -nutzung der niederländischen Beatrix-Konzession

Im Rahmen der Neubewertung der niederländischen Steinkohlenlagerstätten wurde für die Beatrix-Steinkohlenkonzession eine bergmännische Planung, angefangen von der Lagerstättenmodellierung, über die Zuschnittsplanung bis hin zu Aus-, Vorrichtung und Infrastruktur, aufgestellt. Geplant wurde der untertägige Bereich unter Berücksichtigung moderner ausgereifter Technik.

Abbauplan
Abbauplan

Die Flöze mit 1 bis 1,4 m Mächtigkeit werden im Planfall im Einsohlenbergbau mit automatisierter Hobeltechnik in 14 Bauhöhen mit Längen zwischen 2 000 und 4000 m bei Streblängen von bis zu 350 m abgebaut. Die vergleichbar geringe Teufe lässt Ankerausbau als alleinigen Streckenausbau zu.

Auf Basis dieses Planungsszenarios wurden im Rahmen von Folgestudien die übertägigen Anlagen des geplanten Steinkohlenbergwerks entwickelt und mögliche Absatzwege erörtert. Der Zustand zweier existierender Schächte eines vor Produktionsbeginn beendeten Bergwerkprojekts innerhalb der Konzession ist bisher nicht hinreichend untersucht. Eine detaillierte Analyse hinsichtlich des Zeit- und Kostenaufwandes einer Wiedernutzbarmachung erfolgt im Laufe des Jahres 2008.

Konzession
Konzession

Darüber hinaus wurde eine Optimierung der Aus- und Vorrichtungsstrecken und des Lagerstättenzuschnitts vorgenommen. Parallel erfolgt eine alternative Abbauplanung auf Basis des Örterbaus.

Eckdaten

  • Level: industrie


Forschungsgruppe(n)

Partner

Gefördert von:bbk_DSM

Kooperationspartner:bbk_TU-Delft