SFB 525

Ressourcenorientierte Gesamtbetrachtung von Stoffströmen metallischer Rohstoffe

Der Sonderforschungsbereich 525 „Ressourcenorientierte Gesamtbetrachtung von Stoffströmen metallischer Rohstoffe“, der 1997 bis 2003 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert wurde, hatte zum Ziel, Handlungsoptionen für eine ressourcenschonende Bereitstellung und Verarbeitung metallischer Rohstoffe im Spannungsfeld technischer Entwicklungen sowie ökonomischer, ökologischer und gesellschaftlicher Zielsetzungen aufzuzeigen. Im Sonderforschungsbereich kooperierten Ingenieure, Naturwissenschaftler und Wirtschaftswissenschaftler aus neun Instituten der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen (RWTH) und des Forschungszentrums Jülich.

Zur Erreichung des Forschungsziels sollte für wichtige metallische Rohstoffe ein integriertes Ressourcenmanagementsystem entworfen und auf seine Anwendbarkeit hin überprüft werden. Im Mittelpunkt der Arbeiten der ersten Phase (1997 bis 1999) stand der Werkstoff Aluminium. In der zweiten Phase (2000 bis 2003) wurde zusätzlich der Werkstoff Kupfer in die ressourcenorientierte Gesamtbetrachtung mit einbezogen. Der Betrachtungsraum des Sonderforschungsbereichs 525 reichte von der Lagerstättenbildung über Gewinnung, Aufbereitung und Verhüttung primärer Rohstoffe bis zur Verarbeitung und Nutzung. Die zur Bereitstellung sekundärer Rohstoffe durchgeführten Prozesse des Recyclings, die sich an die Nutzungsphase anschließen, wurden gleichermaßen betrachtet und als integrierter Bestandteil der Rohstoffversorgung mit bilanziert.

In die Untersuchungen einbezogen wurden weiterhin Transportvorgänge, die Prozesse der Energiebereitstellung sowie die Prozesse zur Verwertung oder Entsorgung der wichtigsten Abfallströme. Diese Vorgehensweise ermöglichte es, den Einfluss der technischen Prozesskette auf die Umwelt sowie wirtschaftliche und soziale Aspekte zu analysieren.

Eckdaten

  • Level: national


Forschungsgruppe(n)