Exkursion USA 2004

Die Exkursion 2004 des Instituts für Rohstoffgewinnung über Tage und Bohrtechnik (BBK III) unter der Leitung von Professor Niemann-Delius führte die insgesamt zwölf Teilnehmer vom 22. September bis zum 9. Oktober 2004 in die USA.

Besichtigt wurden zunächst in Wyoming mit Belle Ayr und Eagle Butte zwei Steinkohlentagebaue der Foundation Coal Company (ehemals RAG Coal International) sowie ein Steinkohlentagebau der Powder River Basin Coal Company, Black Thunder.

Anschließend ging es nach Las Vegas, Nevada. Neben der Teilnahme am „7th International Symposium in Surface Mining“ standen mit dem Besuch der „MinExpo“ – einer der weltgrößten Bergbaumessen – fachliche Elemente ebenso auf dem Programm wie die Besichtigung touristisch attraktiver Plätze. Beispielsweise wurde neben Las Vegas selbst der berühmte Hoover Dam an der Staatsgrenze zwischen Nevada und Arizona besichtigt.

In Arizona standen der Besuch eines stillgelegten Kupfertagebaus, der Miami Mine, sowie einer der drei letzten Kupferschmelzen der USA, des Miami Copper Smelter, an. Im Zeichen des Kupfers stand auch der 30. September mit dem Besuch der Sierrita Copper Mine in Green Valley südlich von Tucson (ebenfalls noch Arozina).

Neben einer Besichtigung der Stadt Dallas zählten vor allem die Besuche der Braunkohlentagebaue „Big Brown“ und „Jewett“ der Firmen TXU und Northwestern Resources in der Nähe von Fairfield zu den fachlichen Highlights der nächsten Etappe Texas.

Pennsylvanias Appalachen, einst eine der kohlereichsten Reviere der USA, sind weiterhin durch bergbauliche Aktivitäten geprägt. Besichtigt wurden ein Auger Mining Betrieb sowie ein so genannter „Mountain Top Removal“ Steinkohlentagebau.

In der Nähe von Morgantown liegt Lake Lynn mit der angegliederten „Lake Lynn Laboratory Experimental Mine“. Hierbei handelt es sich um einen ehemaligen untertägigen Kalksteinabbau, dessen Grubengebäude heute von der amerikanischen Regierung u.a. zur Explosions- und Brandforschung unter Tage verwendet wird.